Meine Lebenserfahrung – Sich gut fühlen ist am Wichtigsten

Durch eine schwere Autoimmunerkrankung erkannte ich vor gut 10 Jahren, dass in einem erfolgreichen Leben sowohl Arbeit als auch Entspannung, also mich einfach gut fühlen, ohne damit einen Zweck zu verfolgen, erforderlich sind. Ich habe mir damals eine Liste mit all den Aktivitäten erstellt, die mir Spaß machen (hier können Sie mehr dazu lesen und sich Ihre eigene Liste erstellen) und es auch geschafft regelmäßig etwas davon in meinen Alltag einzuplanen. Das war schön und hat mir tatsächlich Entspannung sowie einen guten Ausgleich zum Beruf gegeben. Manchmal war meine Erholung allerdings gleich wieder weg. Meine Nachbarn hatten nämlich einen bellenden Hund. Aus meiner Sicht schaffte er es regelmäßig mich zur Weißglut zu treiben. Über diesen Hund habe ich mich damals aufgeregt ohne Ende. Das gute Gefühl, das mir meine Freizeitaktivitäten gebracht hatten, war dann schlagartig vorüber. Ich fühlte mich einfach nur noch schlecht gelaunt und ärgerlich. Und ich hatte den Eindruck, dass er immer mehr bellte. Damals dachte ich, wenn nur der Hund endlich weg wäre. Dann würde es mir richtig gut gehen.

Zu der Zeit fiel mir in der Buchhandlung ein Buch in die Hände. Darin stand etwas ziemlich Groteskes. Und zwar, dass das, was in unserer Umgebung geschieht nicht einfach so auf uns zukommt. Das wäre von unseren Gedanken und Gefühlen abhängig. Wir wären selbst dafür verantwortlich worauf wir uns konzentrieren und welche Aufmerksamkeit wir dem Negativen geben. Viel schöner würde unser Leben, wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir uns wünschen und uns vorstellen wie das bereits erfüllt ist. Ich experimentiere gerne und habe das einfach einmal ausprobiert. Wenn der Hund gebellt hat und ich angefangen habe, mich zu ärgern, habe ich mich gestoppt. Ich habe mir stattdessen vorgestellt (inneres Bild) und gefühlt, dass ich in einer ganz ruhigen Umgebung wohne. Nach einiger Zeit hat das wirklich funktioniert. Der Hund hat nicht mehr so viel gebellt. Oder ich habe es nicht mehr gehört, weil ich mich auf das konzentriert habe, was sich gut anfühlte. So genau weiß ich das nicht.

Ich habe das dann auf andere Dinge ausgeweitet. Für mich funktioniert diese Methode. Und zwar sowohl bei privaten als auch bei beruflichen Themen. Und auch bei größeren Dingen. Ich habe auf diese Art und Weise zum Beispiel meine Traumwohnung gefunden. Das war die erste Wohnung, die ich in meinem neuen Wohnort besichtigt habe. Ich habe mich dort sofort gut gefühlt und spontan entschieden sie zu nehmen. Vor dem Umzug von Hessen nach Niedersachsen habe ich dann noch gedacht: Ob das so eine gute Entscheidung war nur eine Wohnung zu besichtigen. Im Nachhinein hat sich die Entscheidung als absolut perfekt herausgestellt. Noch nie habe ich mich in einer Wohnung und an einem Ort so wohlgefühlt.

Probieren Sie diese Methode doch auch einmal aus. Konzentrieren Sie sich zum Beispiel einmal auf die guten Seiten Ihres Partners anstatt auf seine Macken oder ärgern Sie sich zum Beispiel nicht darüber, dass Sie die Ihnen zustehende Beförderung nicht erhalten haben. Man kann nicht alles planen. Vielleicht kommt etwas viel Besseres zu Ihnen als diese Beförderung. Fühlen Sie sich gut. Visualisieren Sie das, was Sie sich wünschen. Dann geschieht Magisches in Ihrem Leben. Hier finden Sie einen Artikel zu diesem Thema.

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